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EU: Informationsblätter für Finanzprodukte


Die Europäische Union plant einen besseren Schutz für Privatanleger. Für Finanzprodukte soll es künftig europaweit einheitlich ein Informationsblatt geben, das über Chancen und Risiken des jeweiligen Finanzprodukts aufklärt. Die Regelungen sollen ab 2015 für Deutschland gelten. Zudem soll bei besonders komplexen Produkten ein gesondert hervorgehobener Warnhinweis erfolgen.

Zielsetzung ist, die einfachere Vergleichbarkeit von Finanzprodukten. So solle künftig für Kapitallebensversicherungen dasselbe Informationsblatt wie für Fondsprodukte erstellt werden. Dieses Informationsblatt, in dem auch die mit dem Produkt verbundenen Kosten offengelegt werden müssen, soll zudem für mehr Kostentransparenz sorgen. Angedacht ist auch, Produkte mit ökologischen und sozialen Schwerpunkten besonders zu kennzeichnen.

Vorgesehen ist ferner die Erweiterung der Rechte der europäischen Aufsichtsbehörden. Diese sollen künftig Finanzprodukte verbieten können, wenn eine Destabilisierung des Marktes droht oder das jeweilige Produkt eine Gefahr für den Verbraucherschutz darstellt.

Fazit für die Praxis:

Die bisherigen Regelungen über das Vermögensanlagen-Informationsblatt werden künftig weiter verschärft mit der Zielsetzung eines besseren Anlegerschutzes.

Regensburg, den 03.04.2014

Ulrike Specht
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Erbrecht


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